Streulichtblende für Spiegeloptik

Wie schon beim letzten Mal bemerkt, leidet so manche Spiegeloptik am fehlenden Schutz vor Streulicht. Deshalb möchte ich hier meine improvisierte Streulichtblende und deren Effektivität dokumentieren.

Anfertigung

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Erste Zutat: Ein Stück Karton, der sich Dank der Längsrillen gut in eine Zylinderform bringen lässt.
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Zutat zwei: Ein altes schwarzes T-shirt, mit einer großzügigen Menge Uhu auf den Karton geklebt.
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Zutat Nr. Drei: Direkt an der Optik mit Isolierband in Form gebracht und zusätzlich mit ein paar Heftklammern fixiert.

Tests

Und nun wieder der Test an Nachbarn’s Dach:

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Mit Streulichtblende

Kaum ist man am Balkon, flattern einem wieder die Fotomodelle zu:

Fazit:

Wie erwartet verbessert eine Streulichtblende die Maksutov-Cassegrain Optik erheblich. Zumindest beim Fotografieren, denn visuell, z.B.: beim Beobachten des Mondes ist mir nicht wirklich eine Kontrastverbesserung aufgefallen.

Vermutlich hat das mit der recht kleinen Austrittspupille zu tun, die ja wesentlich kleiner ist als ein APS-C Sensor. Die Austrittspupille berechnet sich aus der Division der Objektivöffnung durch die Vergrößerung und ist in meinem Fall 1,43mm groß. (1400mm Teleskop f/14, 20mm Okular) Ich bin mir jedoch nicht sicher ob dies wirklich der Grund sein kann.

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Nicht schön, aber effektiv

Als nächstes wäre es wohl interessant, dieselben Verbesserungen an einem Walimex 500mm f/6.3 oder an einem ähnlichem Objektiv durchzuführen.

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